Alfred Zech 

Autor - Singer - Songwriter

Jetzt ist es soweit ...

...  mein neuer Bremerhaven-Krimi "Kalt wie der Nebel" ist jetzt veröffentlicht. 

Musikalische Lesungen können Sie jetzt schon über das Kontaktformular buchen. 

Auch für Privat- und/oder Firmenfeiern als etwas Besonderes in Ihren Räumen. 

(Unter musikalischer Lesung verstehe ich die Einbeziehung verschiedener und eigener Songs, von mir interpretiert und auf der Gitarre begleitet).  

Bis bald!

"Kalt wie der Nebel" ... (Kriminalroman)  

... erschienen am 05.12.2017. (272 Seiten)

Es ist Sommer und der Versicherungsdetektiv „Erwin Müller“ wird aus seinem Urlaub zurück geordert, um einen besonderen Fall in Bremerhaven – Wremen aufzuklären.

Er bewegt sich zwischen Betrügern, der High Society und falschen Fährten, die gelegt werden, um ihn in die Irre zu führen. Ein spannender und teils melancholischer Krimi, über Versicherungsbetrug, Mord, Lügen, Wahrheit und Intrigen.

ISBN   978-3-7345-2949-8  Taschenbuch

ISBN   978-3-7345-2950-4  Gebunden 

ISBN   978-3-7345-2951-1  e-Book

 

Leseprobe


Ein kleiner Ausschnitt

… Hella saß in der Halle und las ein Buch. Sie war gerade bei ihrem Vater im Schlafzimmer, um ihn für die Nacht zu versorgen, denn er hat den Rat der Ärzte gewissenhaft befolgt und sein Zimmer nicht verlassen, seitdem sie ihn gewarnt hat.

Sie blätterte gerade eine Seite im Buch um, als sie ein leises Klopfen am Fenster hörte. Einen Augenblick lauschte sie, da sie glaubte, sich getäuscht zu haben. Vielleicht tropfte der Wasserhahn in der Küche. Aber dann vernahm sie wieder deutlich dasselbe Geräusch, legte das Buch nieder und stand auf. Sie war keineswegs ängstlich, denn Artur hat sich früher häufig auf diese Weise bemerkbar gemacht.

Hella zog den Vorhang beiseite und schaute in den Garten hinaus, konnte aber nichts sehen.

Düstere Wolken sind schon am Nachmittag von Südwesten heraufgezogen, und der Mond war nicht zu sehen. Sie ging zur Haustür und wollte eben öffnen, als sie einen Brief auf dem Boden liegen sah. Er musste unter der Tür durch geschoben worden sein. Es stand keine Adresse auf dem Umschlag, und nachdem sie einen Augenblick gezögert hatte, riss sie ihn auf. Es war ein vier Seiten langes Schreiben. Zuerst dachte sie, der Brief käme von Artur. Sie hatte in den letzten Tagen noch verschiedene Briefe von ihm erhalten, aber sie hatte sie alle ungelesen vernichtet.

Sie las die Unterschrift, hielt einen Augenblick bestürzt inne, begann dann aber doch zu lesen. Je weiter sie kam, desto größerer Schreck ergriff sie. Sie ging in die Küche und trank ein Glas Wasser. Sie las weiter. Jeder Satz traf sie wie ein Dolchstoß. Voller Zorn warf sie das Schreiben ins Feuer. Dann öffnete sie die Schublade eines Schrankes und nahm einen kleinen Revolver heraus, der ihrem Vater gehörte. Vor langer Zeit hatte sie die Waffe einmal weggeschlossen, als sie sich noch von den Drohungen ihres Vaters einschüchtern ließ, die er in seiner Trunkenheit rausbrüllte. Sie zog auch eine kleine grüne Pappschachtel hervor, die mit Patronen gefüllt war. Mit einem Staubtuch reinigte sie den Revolver, öffnete ihn und lud ihn mit drei Patronen. Dann ging sie in ihr Zimmer, zog einen dunklen, weiten Mantel an und steckte die Waffe in die Tasche.

Als sie wieder unten in der Halle stand, tat es ihr leid, dass sie den Brief in ihrer Erregung verbrannt hatte. Jetzt war sie wieder vollkommen kühl und ruhig. Sie warf noch ihren Schal um und überzeugte sich, dass sie den Hausschlüssel in der Tasche hatte, bevor sie die Tür zuschlug … 

Seid gespannt auf einen Krimi, der seinesgleichen sucht. 

Der passende Song "Kalt wie der Nebel" wird gerade bearbeitet.